Physiotherapie

Physiotherapie

Unsere Leistungen für Sie

Bei uns bekommen Sie qualifizierte therapeutische Anwendungen

Wir bieten Ihnen ein breites Leistungsspektrum im Bereich Physiotherapie an. Mit Hilfe einer umfassenden Physiotherapie mobilisieren wir Ihren Bewegungsapparat und lindern Schmerzbeschwerden. Sie werden bei uns von gut ausgebildeten Fachkräften betreut. In unserer Praxis bieten wir Krankengymnastik an, nehmen eine manuelle Therapie und eine manuelle Lymphdrainage vor. Bei rheumatischen Beschwerden setzen wir die Fango-Wärmetherapie ein und greifen auf die Rotlicht-Therapie zurück. Weiterhin können Sie sich für gesundheitliche Prävention an uns wenden. Wir bieten Ihnen auch Hausbesuche nach Vereinbarung an. Kontaktieren Sie uns, wir informieren Sie gerne.

Wir nehmen uns Zeit für Ihre Gesundheit

Physio Violia

09131 405682

Physiotherapie / Krankengymnastik

In der Krankengymnastik werden Bewegungsübungen vermittelt, die der
Funktionserhaltung und der Funktionsverbesserung einzelner Organsysteme
bzw. des Gesamtorganismus des Menschen dienen.
Die Krankengymnastik ist vom Sport abzugrenzen, obwohl zwischen beiden fließende Übergänge bestehen. In der krankengymnastischen Arbeit steht die Einzelbehandlung im Vordergrund, deren Grundsätze in geeigneten Fällen ebenso auch in der Gruppe anzuwenden sind.

Hat der Patient durch eine dosierte und sinnvoll gesteigerte Bewegungstherapie ein Leistungsniveau erreicht, bei dem sich dann die Behandlung erübrigt, so sollte mit regelmäßigen Körperübungen eine weitere Leistungssteigerung angestrebt werden, die Wiederstandskräfte erhöht und so einen prophylaktischen Effekt erzielt werden.

Das Hauptanliegen der Krankengymnastik liegt in der sozialen und beruflichen
Rehabilitation, das heißt:

  • Wiedereingliederung des Patienten in das gesellschaftliche und berufliche Leben, sowie die Wiederherstellung einer optimalen Arbeitsfähigkeit und Lebenstüchtigkeit durch das Schulen der Gebrauchsfähigkeit, Kraft und Ausdauer der erkrankten Extremität und des Gesamtorganismus.
  • Wird eine Umschulung auf einen anderen Beruf notwendig, so helfen auch dabei gezielte krankengymnastische Maßnahmen

Die Sportphysiotherapie

ist ein eigenständiger Bereich innerhalb der Physiotherapie.
Zielgruppe sind aktive Sportler während der Aufbauphase, des Trainings oder in der Rehabilitation nach Verletzungen oder Operationen.
Aufgrund der hohen Anforderungen im Sport, sind spezielle Zusatzausbildungen und eigene sportliche Erfahrungen notwendig.
Sportphysiotherapie beinhaltet auch die Wettkampfbetreuung und die vorbeugende Behandlung, wenn beispielsweise Schwächen an Muskeln oder Bändern vorliegen.
Hierbei werden oft Tapeverbände eingesetzt, um die Maximalbelastung der Strukturen zu mindern und Verletzungen zu vermeiden.

Manuelle Therapie

Die Manuelle Medizin beschäftigt sich mit den schmerzhaften Funktionsstörungen des myoskeletalen ( = Muskulatur und Gelenke) Systems.
Sie hat sich aus einer weltweit außerhalb der Medizin und seit Jahrhunderten in der Volksmedizin verbreiteten Erfahrungsheilkunde entwickelt. Die Gelenke werden durch abtasten untersucht. Das Gewicht der Laienmedizin lag in der Behandlung. Der Außenstehende, meist selbst Betroffene, sah und fühlte vor allem den ungewöhnlichen Erfolg der Handgriffe. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts richtete sich das ärztliche Interesse in Europa auch auf die Grundlagen und die Präzisierung der Diagnostik. So entstand die Manuelle Medizin.

Folgen von Blockierungen breiten sich über Verletzungen im Bewegungssystem aus. Kompensatorische Überbeweglichkeit in Nachbargelenken, Folgeblockier- ungen in verketteten Regionen, reflektorische Muskelverspannungen sind häufig zu beobachten.

Im Hinblick auf die Therapie wird diagnostisch versucht, muskuläre und gelenkbezogene Faktoren zu differenzieren und gezielt zu beeinflussen.

Lymphdrainage

Die Manuelle Lymphdrainage (MLD) ist ein fester und wichtiger Bestandteil der
physikalischen Therapie. Die MLD dient, als Entstauungstherapie, der Beseitigung von Schwellungen im Gewebe, die durch Schädigungen des Lymphgefäßsystems entstanden sind.

Zunächst einige Grundlagen:
Das Lymphsystem ist kein Kreislaufsystem wie die Blutgefässe.
Die Lymphgefäße beginnen blind und Handschuhfingerförmig im Gewebe.
Die kleinsten Gefäße (Kapillare) nehmen durch Eintrittsklappen die Flüssigkeiten aus dem Gewebe auf die nicht durch die Venen wieder abtransportiert werden kann. Diese Flüssigkeiten enthalten vor allem großmolekulare Stoffe und Eiweiße, diese kann eine Vene nicht wieder aufnehmen.
Sobald die Gewebsflüssigkeit in die Lymphgefäße aufgenommen wurde, wird sie als Lymphflüssigkeit oder als Lymphe bezeichnet.
Immer wieder sind in den Gefäßbahnen Filterstationen eingelassen die als Lymphknoten bezeichnet werden. Diese dienen als Filter- und Abwehrmechanismen, welche die Lymphe reinigen und Schadstoffe weitestgehend abwehren.
Alle Lymphgefäße münden letztlich in den Blutkreislauf und führen dem Blut die Flüssigkeit wieder zu.

Werden nun durch Erkrankungen oder Operationen Lymphgefäße oder Lymphknoten geschädigt, so kann das Lymphsystem seine Aufgabe nicht erfüllen und es kommt zu einer Flüssigkeits- und Eiweißanhäufung im Gewebe. Die Folge ist eine Schwellung, meist der Beine oder Arme. Diese Schwellung wird als Oedem bezeichnet, ohne den Abtransport schädigt das Eiweiß das Gewebe.
Die Manuelle Lymphdrainage fördert durch leichte Druckserien, ähnlich der Massage, den lymphatischen Fluss und die Flüssigkeitsaufnahme der Blut- und Lymphkapillaren und unterstützt somit die „schwachen“ Lymphgefäße-, klappen.
Bevor der Lymphdrainagetherapeut im Oedemgebiet arbeiten kann muss er zunächst die Abflusswege vorbereiten, damit die Lymphe ungehindert abtransportiert werden kann.
Bei Lymphoedemen ist eine Bandagierung der betroffenen Extremität unbedingt angezeigt, da das Oedem sonst sehr schnell wieder anschwillt, später reicht ein Kompressionsstrumpf.

Hier einige Beispiele:

  • Bei Muskelfaserriss, Knochenbruch oder Unfall wird bei der manuellen Lymphdrainagen-Therapie ihre schmerzlindernde Heilung ausgenützt. Hier wird die Haematombehandlung (Bluterguss) mit isometrischen Spannungsübungen verbunden und durch eine elastische Bandage ergänzt.
  • Die manuelle Lymphdrainage-Therapie der Haematome bei Frakturen ist wesentlicher Beitrag, um der Sudeckschen Dystrophie vorzubeugen.
  • Viele Indikationen bieten die Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises. Durch die schmerzlindernde Wirkung, sowie durch die Entödematisierung, kann eine bessere Beweglichkeit erzielt werden.
  • Die Arthrosen sind für die manuelle Lymphdrainage-Therapie sehr gut geeignet.
  • Bei der Osteoporose der Wirbelsäule dürfte der Erfolg der manuellen Lymphdrainage darauf beruhen, dass der Hartspann der Rückenstrecker gelöst wird, andererseits die Mikrohaematome an der Muskelinsertionsstellen, die Ursache der Schmerzen sind, abdrainiert werden.
  • Bei chronischen Entzündungen (wie chron. Schnupfen, chron. Tonsillitis, chron. Sinusitis, chron. Bronchitis) bringt die manuelle Lymphdrainage gute Behandlungserfolge.

Es gibt noch sehr viel weitere Indikationen, dessen aufzuzählen den Rahmen sprengen würde, fragen Sie bitte Ihren LD-Therapeuten.

Krankengymnastik am Gerät – Medizinische Trainingstherapie – MTT

Auch diese Maßnahmen erhalten Sie auf Rezept von Ihrem Arzt verordnet.

Beim Training an speziellen Geräten, werden einzelne Muskelgruppen gezielt trainiert um bestehende Muskeldefizite auszugleichen. Die Unterscheidung zum Fitnesstraining in einem Studio liegt darin, dass wir auf jedes Schmerz-, Krankheitsbild individuell eingehen können und Ihr Trainingsprogramm an die momentane Gesundheitssituation anpassen.

Bei bestimmten Verletzungen bzw. Symptomen ist es sehr wichtig zu beachten, welche Muskelgruppen trainiert werden müssen, welche dürfen und welche nicht aktiviert werden dürfen.

Muskelungleichgewichte entstehen nicht nur durch Verletzungen oder nach Operationen, sondern ebenso durch einseitige Belastungen, vor allem im Berufsleben. (Bürotätigkeiten)

Was bedeutet Training?

Durch systematisches Wiederholen (Intensität, Serien, Wiederholungen), kommt es zuerst zu einer Ermüdung des Muskels, nachfolgend zu einer Erholung und gleichzeitigen Verbesserung des ursprünglichen Leistungsniveaus.

Eine Trainingseinheit besteht grundsätzlich aus einer:

  1. Aufwärmphase (Ergometer, Laufband, Stepper)
  2. Spezifischer Trainingsphase
  3. Abkühlphase u. Stretching

Mit dem Gerätetraining kann die KRAFT in unterschiedlichen Formen trainiert werden:

  • Maximalkraft
  • Kraftausdauer
  • Isometrische Haltearbeit

Solange Beschwerden und Ungleichgewichte bestehen, empfiehlt sich unbedingt eine paralelle manualtherapeutische (krankengymnastische) Behandlung, um mit Weichteil- und Gelenktechniken eine tiefgreifendere, ursächlichere Behandlung zu ermöglichen.

Natürlich stehen unsere Geräte auch jedem „gesunden“ Gast zu Verfügung, denn die prophylaktische Arbeit an sich selbst, sollte wie immer im Vordergrund stehen. Gerne checken wir Ihren Körper in Form eines krankengymnastischen Befundes komplett durch, um einen an Ihre Defizite angepassten Trainingsplan zu erstellen.

Fango- / Heißluft- / Eisbehandlung

Fango
Behandlung einzelner oder mehrerer Körperteile mit erhitzten Paraffin-peloid- Gemischen (Paraffin/Fangopackung) zur Applizierung intensiver Wärme mit der therapeutischen Zielsetzung starker Hyperämisierung, Stoffwechselsteigerung, Schmerzlinderung, Detonisierung hypertoner Muskulatur
sowie reflektorischer Reaktionen auf tieferliegende Organe.

Heißluft (heiße Rolle)
Heißluft, o. heiße Rolle:
Behandlung mit Heißluft zur Durchblutungsförderung, Muskeldetonisierung und Schmerzdämpfung, bzw. spezielle Wärmetherapie durch Anlage von mit heißem Wasser getränkten und aufgerollten Frottiertüchern mit starker Wärmeintensität.

Eisbehandlung
Die Eisbehandlung wird eingesetzt zur unterstützenden und vorbereitenden Maßnahme der Therapie. Die Eistherapie findet ihre Verwendung vorwiegend zur Schmerz- und Staulinderung bei akut entzündlichen Gelenken.
Ebenso zeigt sie ihre Wirkung bei frischen Verletzungen zur Entzündungs- hemmung oder zur Tonuserhöhungen der Muskulatur bei schlaffen Lähmungen.

Kiefertherapie
(Craniomandibuläre Dysfunktion)

In unserem Zentrum sammeln wir seit vielen Jahren Erfahrungen mit Kieferproblemen und derer Behandlung. Bei dieser Problematik arbeiten wir in der Regel mit Zahnärzten, Kiefer- und Hals-Nasen-Ohrenspezialisten zusammen.

Bekannt ist, das die Zähne häufig sehr sensibel auf Veränderungen reagieren.
Zahnchirurgische Eingriffe, kleinste Veränderungen des Bisses durch Brücken,
Kronen oder Implantate verändern die Situation rundum das Kiefergelenk,
was wiederum zu Fehlbelastungen führen kann.
Fehlbelastungen können auf Dauer Kiefergelenksschäden-, arthrosen verursachen. Zahn- oder Kopfschmerzen können durch aktivierte Triggerpunkte entstehen. Bei länger bestehenden Problemen im Nackenbereich, Schmerzen im TM-Gelenk (öffnen/schließen Mund), wäre eine Untersuchung des Kiefergelenks und seiner umgebenen Strukturen eine Option!
Die Kiefertherapie findet Anwendung bei mangelhaftem Zusammenspiel von
Unter- und Oberkiefer. Dies kann durch Störungen in der Funktion der Zähne,
der Kiefergelenke und Kaumuskulatur (z. B. Pressen, Zähneknirschen) bedingt sein. Durch diese Fehlfunktionen kann es zu

  • Gesichtsschmerzen,
  • Kieferschmerzen,
  • Ohrenschmerzen,
  • Kopfschmerzen,
  • Nackenschmerzen,
  • Tinnitus,
  • Schwindel
  • Rückenschmerzen

kommen.

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  • Sehr gut, die Mitarbeiter sind kompetent und freundlich. Z... mehr erfahren
  • Ausgezeichnete Behandlung - sehr zu empfehlen

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